Pressemitteilung vom Sonntag, 10. Februar 2008
Grüne für solidarisches Emmendingen
>>>zum BZ-Bericht "Kritik am Standort der Tafel"
Wir Emmendinger Grünen zollen den Bürgern und Bürgerinnen, die sich seit einem Jahr freiwillig und ehrenamtlich für die Tafel einsetzen große Anerkennung. Mit ihrem Engagement sorgen sie unbürokratisch für Menschen, die arm sind und unter materieller Not leiden müssen. Allein die Diskussion darüber, ob die Armut in unserer Gesellschaft sichtbar wird wie mit der Emmendinger Tafel oder besser verdeckt bleiben sollte, ist für diejenigen, die sie führen, peinlich. Den von Armut betroffenen Menschen gehört unser Mitgefühl und unsere Achtung, aber auch unsere politische Tatkraft. Mit den jetzt geführten Standortdiskussionen werden sie einmal mehr an den Rand der Gesellschaft gedrängt und zum Spielball (wirtschafts-)politischer Interessen. Diesen respektlosen Umgang lehnen wir ab, denn „die Emmendinger Tafel trägt zum sozialen Zusammenhalt in unserer Stadt bei“, stellt Susanne Wienecke, Ortsvorstand der Grünen klar. Für die Zukunft wünschen wir uns statt einer Debatte um den Standort des Tafelladens eine inhaltliche Debatte darüber, wie wir eine soziale Stadt gestalten können. Dazu rufen wir alle auf: Bürger, Politiker, Stadtverwaltung und Geschäftsleute.